SC Preußen Münster 2:3 Dynamo Dresden

7. Mai 2016

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Mit 2:3 unterlag der SC Preußen Münster im letzten Heimspiel der Saison dem Drittliga-Meister Dynamo Dresden. Münster enttäuschte dabei über weite Strecken der Partie und konnte erst am Ende eine Schippe drauflegen und das Ergebnis zumindest noch beschönigen.

Zehn Spieler und Co-Trainer Baba wurden vor der Partie vom Verein verabschiedet (alles zu den Abgängen und Zugängen beim SC Preußen lest ihr in unserem großen Transfer Artikel). Besonders laut im Rund wurde es als der Name Babacar N´Diaye fiel. Baba ist eine riesige Identifikationsfigur und erinnert, wie kaum ein anderer aus der aktuellen Belegschaft, an den größten Erfolg in der jüngeren Vereinsgeschichte: den Aufstieg in die dritte Liga im Jahre 2011.

Am Samstag aber, ein Tag nach dem fünfjährigen Jubiläum der Aufstiegsparty, ging es deutlich ruhiger und emotionsloser zu. Auf Münsteraner Seite zumindest, denn der Gast aus Dresden hatte nach gerade mal sechs Minuten schon Grund zur Freude. Der Spitzenreiter ging durch einen Kutschke-Treffer in Führung und der SC Preußen lag ganz früh 0:1 hinten. Nach 18 Spielminuten kam erneut Jubel aus der Gästekurve. Münsters Defensive viel zu schludrig, der Spitzenreiter mit einer Menge Platz und dann stand es auch schon 0:2.
Die Preußen mussten irgendwas tun, um zumindest einen einigermaßen versöhnlichen Heimabschluß hinzubekommen. Die beste Chance auf einen Torerfolg hatte noch Innenverteidiger Schweers, der den Kasten nach einer Ecke aber weit verfehlte. Ansonsten sah das nicht schön aus, was auf dem Platz passierte. Pässe ins Nirgendwo, wenig Zug im Spiel nach vorne, Sommerfußball pur. Die Gäste machten nicht viel. Doch wenn es nach vorne ging, fiel meist ein Tor. Wie in der 43ten als ein abseitsverdächtiger Pass auf Eilers zum 0:3 im Tor zappelte. Bei allem Verständnis war die Leistung unserer Elf im letzten Heimspiel der Saison völlig indiskutabel.

Pressekonferenz SC Preußen Münster gegen Dynamo Dresden

 

Das sollte zunächst auch in Halbzeit zwei nicht deutlich besser werden. Dresden war näher am nächsten Tor, als die Preußen am Anschluss. Erst zum Ende, nach gut 70 Spielminuten, sendete die Preußen Offensive erste Lebenszeichen. Der eingewechselte Grimaldi mit einem halbwegs gefährlichen Torschuss und kurz darauf Eigengewächs Lennart Stoll mit einem wuchtigen Volleyschuss weckten Münster aus der Lethargie. Fünf Minuten vor dem Ende war es dann aber soweit. Kapitän Bischoff traf per Elfmeter zum 1:3, rannte zur Bank, schnappte sich das Trikot des verletzten Hoffmann und widmete seinem Mannschaftskollegen diesen Treffer. Preußen nun endlich wach und willig. Nur zwei Minuten später tatsächlich noch das 2:3 durch Laprevotte. Jetzt war Stimmung im Rund und die Fans feierten das Team. Doch mitten in den Jubel und eine von beiden Seite völlig friedliche und jetzt auch ausgelassene Atmosphäre, betrat eine voll ausgerüstete Hundertschaft der Polizei das Stadionrund und verteilte sich auf beide Kurven. Ein Aktion die von vielen vielen Pfiffen begleitet wurde und deren Sinn sich einem nicht erschließt. Wo in dieser friedllichen Stimmung die Gefahrenlage lag, können wir euch nicht sagen und zumindest in Hinblick auf die Münsteraner Fans wirkte es wie eine Provokation. Deeskalation sieht anders aus, denn es gab hier nichts zu deeskalieren. Hoffentlich ändert sich hier bald was in Münster in Bezug auf solche Einsätze.

Impressionen vom letzten Preußen Heimspiel

 

 
ms4l

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Der Teamaccount von Münster 4 Life.

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