SC Preußen Münster 1:2 1. FC Magdeburg

22. April 20160 Kommentare

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Im Abendspiel gegen den Aufsteiger 1.FC Magdeburg musste der SC Preußen Münster, in einem durchaus unterhaltsameren Spiel, eine 1:2 Heimniederlage hinnehmen. „Freuen“ konnte sich nur Preußens Eigengewächs Lion Schweers, der seinen ersten Treffer in der 3. Liga erzielte.

Mit dem „Rückenwind“ aus zuletzt drei Partien ohne Gegentor, allerdings auch ohne die Unterstützung aus Block N, ging der SC Preußen ins Abendspiel gegen den Aufsteiger aus Magdeburg. Das hieß aber nicht, das die Seegers auf dem Platz auf die Unterstützung verzichten mussten. Teile der Fiffi-Gerritzen Kurve zogen vom gesperrten Block N in Block L um. Und die die Deviants waren an gewohnter Stelle.

Fanimpressionen Preußen Münster vs. FC Magdeburg

 

Der SC Preußen trat von Beginn an selbstbewusst auf und hatte Chancen wie durch Reichwein, der den verletzten Grimaldi im Sturm ersetzten. Cello drehte das Leder nach ein paar Minuten nur knapp am Pfosten vorbei. Vielversprechend, doch in Führung gingen die Gäste. Nach einem Fehler im Aufbauspiel der Münsteraner schaltete die FCM-Offensive schnell. Ein platzierter und verdeckter Schuss ging vom Innenpfosten ins Gehäuse. Nix zu machen für Lomb.
Preußen wollte zurückkommen und hatte nach 20 Minuten schon den Torschrei auf den Lippen. Aber kein Treffer. Cello stand im Abseits. Bis einige Minuten vor der Pause trudelte die Partie dann vor sich hin, dann weckte Hoffmann seine Kameraden mit einem hübschen Solo wieder auf. Sein Schuss zwar am Tor vorbei, doch jetzt war Zug und Feuer im Spiel der Preußen. Und tatsächlich: kurz vor dem Pausenpfiff das umjubelte 1:1 für den SC Preußen. Der junge Innenverteidiger Lion Schweers, die positive Entdeckung (eine der ganz wenigen) dieser Saison, mit seinem ersten Pflichtspieltreffer.



Pressekonferenz SC Preußen Münster vs. 1.FC Magdeburg

 

Auch nach dem Wechsel sahen die Zuschauer zwar keine hochklassige, aber doch sehr unterhaltsame Partie, denn beide Mannschaften versuchten sich an einer offensiv ausgerichteten Spielweise. Münster, mit einigen zügigen Vorstößen, kam zu selten zu gefährlichen Abschlüssen. Im 16ner passierte letztlich zu wenig. Einen Elfmeter, den Fans und Spieler nach einem Foul an Hoffmann im Strafraum forderten, gab es nicht. Ebensowenig war der Elf von Horst Steffen an diesem Abend ein weiterer Torerfolg vergönnt.

Im Gegenteil: Das Spiel nahm in der Schlussphase wieder eine Wende zum Schlechten für unser Team, das in den letzten zehn Minuten einfach viel zu wenig investierte. Magdeburg war nun Dauergast in Münsters Spielhälfte und es kam, wie es kommen musste. In der 88. Spielminute kassierten die Hausherren das 1:2. Nach drei ordentlichen Ergebnissen war diese Partie wieder ein Schritt zurück. Und ja, wenn Großaspach und Würzburg nicht gewinnen und alle anderen auch nicht punkten, ist Platz vier rein rechnerisch wahrscheinlich irgendwie noch möglich. Drei Spieltage vor dem Schluss sollte man den Blick (und seine Hoffnungen) aber besser schon auf die nächste Saison ausrichten.

Übrigens: Leider muss man abermals die Pressemitteilung der Polizei Münster hinterfragen. Das Fanprojekt Magdeburg dementiert den von der Polizei erwähnten versuchten Blocksturm der Gästefans vehement und wird sich dazu noch äußern. Weiterhin schreibt die Polizei von Übergriffen Münsteraner Fans auf auswärtige Fans am Gästeparkplatz. Der beschriebene Parkplatz (P1/P2) war jedoch klar als Heimparkplatz deklariert und wurde auch so genutzt. Wurde da etwa im Vorfeld falsch kalkuliert? Zumindest wurden Gäste-Fans (nachdem P4 voll war) plötzlich auf Parkplätze geleitet, die für Münsteraner zur Verfügung standen. Die oft zitierte Fantrennung (und das bei einem „dunkelrot“ eingeschätzen Spiel) sieht in unseren Augen anders aus.
Schon im Vorfeld des Spiels schoben sich die Parteien gegenseitig den schwarzen Peter zu, wer für die Einschätzung zuständig war, dass „es heftig knallen könnte“ und deswegen auch für Gästefans Fahnen etc verboten waren. Der FC Magdeburg schob die Schuld auf Preussen, die sagten die Infos kämen von der Polizei Magdeburg, die wiederum ihre Kollegen in Münster informiert hätten. Am Ende des Tages wollte es jedoch keiner gewesen sein. Wir plädieren abermals für mehr Gelassenheit auf ALLEN Seiten. Durch diesen medialen Quatsch ist keinem geholfen & die Spirale dreht sich unaufhörlich weiter.

 

 

ms4l

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Der Teamaccount von Münster 4 Life.

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