Projekt elbén: Integration geht durch den Magen

27. Januar 20160 Kommentare

Projekt_elben

*Update* Das Projekt elbén hat es geschafft. Auch dank eurer Hilfe ist beim Funding genügend Geld für eine Start der Initiative zusammengekommen. Schon im Frühjahr und Sommer war der Foodtruck regelmäßig in der Stadt unterwegs und hat die Münsteraner mit Manakish versorgt. Seit kurzem gibt es sogar einen festen Standort, einen eigenen Manakish-Laden, in dem syrische Flüchtlinge das Nationalgericht zubereiten:

Syrische Flüchtlinge machen einen Imbiss auf – eine gute Idee und Integration, die klappt!

Posted by WDR Lokalzeit Münsterland on Freitag, 4. November 2016

Den Anfang machte beim Deutsch-Syrer Nedal Georges die schwierige Frage: „Was kann ich tun, um meinen syrischen Landsleuten zu helfen, damit sie in Deutschland Fuß fassen?“ Für den Jurastudenten aus Münster war schnell klar, dass nichts bei der Integration so gut hilft, wie die alltägliche Arbeit. Kurzerhand rief Georges das Flüchtlingsprojekt „elbén“ ins Leben. Elbén ist ein arabischer Begriff und bedeutet „zwei Herzen“. Zwei Herzen schlagen auch in Nedals Brust: Geboren wurde er in Deutschland. Seine Eltern kommen jedoch aus Syrien und leben aber schon seit 30 Jahren in Deutschland. Sein Vater hat hier seine Doktorarbeit zu Ende gebracht und die Familie ist längst komplett integriert.

elbén: Darum geht es!

Das Video der Initiative vermittelt euch bereits einen guten Eindruck, wie die Idee zu elbén entstanden ist und worum es bei der Initiative geht:

 
Was sind nun die konkreten Ziele des Fundraising-Projektes elbén? Es sollen zwei Food-Läden in Münster eröffnen, in denen syrische Flüchtlinge „manakish“, eine Art gefülltes bzw. belegtes Fladenbrot, herstellen und verkaufen. Das syrische Gericht, das zwar als Fast-Food bezeichnet wird, ist jedoch gesünder und nachhaltiger, als das was wir von den großen Schnellrestaurant-Ketten in der Regel kennen. Da „manakish“ eine traditionelle syrische Speise ist, beherrschen viele Kriegsflüchtlinge die Zubereitung. Um dieses Projekt zukunftssicher zu machen, soll es später als Social-Franchise-Unternehmen auch in andere Städte übertragen werden. Übergeordnet soll mit diesem Projekt Integration gelingen, ein kulinarisches Novum in Münster etabliert und eine Grundlage für spätere Unterstützung geschaffen werden.

Zurzeit läuft das Fundraising, welches – sollte es erfolgreich verlaufen – als Sockel für den Start dient! Mittlerweile sind schon über 11.000 Euro zusammen gekommen, allerdings wird noch einen guter Batzen Zuschuss in den nächsten knapp drei Wochen benötigt, um dieses integrative Projekt tatsächlich realisieren zu können.

Die Bitte der Initiatoren: „Verwirklicht dieses Projekt gemeinsam mit uns!“ Wenn ihr auch Bock habt zu helfen, könnt ihr auf der Fundraising Seite von elbén eure Spende abgeben. Aktuelle Infos zum Stand der Aktion erhaltet ihr auf der Facebook-Seite der Initative.

 

 

ms4l

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