Preußen Münster vs Hansa Rostock

16. Oktober 2015

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Mit 1:1 Unentschieden trennen sich der SC Preußen Münster und Hansa Rostock. Auf Münsteraner Seite kann man mit dem Punkt eigentlich ganz gut leben, obwohl für die Preußen, trotz fast 70-minütiger Unterzahl, mit ein bischen Glück auch ein Dreier drin gewesen wäre.

Feinstes Meimelwetter, Flutlicht-Atmosphäre, dazu endlich mal wieder eine gut gefüllte Gästekurve im Preußenstadion, was kann es eigentlich schöneres geben? Hmm, … vielleicht ein leckeres Bierchen dazu. Das gab es jedoch am Freitagabend in Münster aufgrund des Sicherheitskonzeptes nur ohne Alkohol. Der Grund dafür liegt laut Polizei bei den Gästen aus Rostock, die, wie westline ausführlich berichtete, sich nach Einschätzung der Polizei zuletzt sehr auf- und ausfällig benommen hätten. Dabei ist es natürlich etwas komisch, warum dieses „Bierverbot“ dann auf alle Fans ausgeweitet wurde, bzw. fast alle, denn im VIP-Bereich des Stadions wurde „normales“ Bier ausgeschenkt. Darin lässt sich für den Betrachter keine wirklich klare Linie erkennen. Zu den Hansa-Fans wollen wir an dieser Stelle anmerken, dass sie sich im Preußenstadion nichts zuschulden kommen liessen.

Preußen mal wieder in Unterzahl

15 Minuten später ging es los in Preußenstadion. Die 9.411 Zuschauer sahen zunächst eine sehr langweilige Partie, die jedoch allein aufgrund der Flutlicht-Atmosphäre unterhaltsam war und nach 25 Spielminuten richtig Fahrt aufnahm. Elie Laprevotte sah für „gefährliches Spiel“ die glatt rote Karte. Eine durchaus harte Entscheidung, da keine böswillige Absicht Laprevottes zu erkennen war. Die Emotionen kochten in der Folge auf und abseits des Platzes etwas hoch, positiv aber: der SC Preußen kämpfte jetzt mit Leib und Seele. Münster in Unterzahl zweifelsohne das spielbestimmende Team. Hoffmann schoss in der 36. Spielminute zum 1:0 ein. Die Führung zur Pause völlig verdient.

Die gute Laune erlebte dann direkt zu Beginn von Hälfte zwei einen Dämpfer. Hansa glich durch einen Sonntagsschuss zum 1:1 aus. Bitter, denn insgesamt kam nicht besonders viel von den Hanseaten. Das Geschehen plätschert ansonsten dahin wie der Meimel vom Himmel. Münster verteidigte das 1:1 über weite Strecke sehr geschickt und versuchte im Rahmen der Möglichkeiten, die man in Unterzahl eben hat, noch den Lucky Punch zu setzen. Nachdem der Schiedsrichter die Partie für 10 Minuten unterbrochen hatte, ging es in selbiger Manier wie zuvor dem Ende entgegen. Ein Punktgewinn den sich die Preußen wacker erkämpft haben, auch wenn mit ein wenig Glück ein Dreier drin gewesen wäre.

 

Ohne jegliche Nachspielzeit pfiff der Schiedsrichter mit einem Hinweis auf die Anzeigetafel ab, zog den Zorn der Rostocker Spieler auf sich, die ihn dann auf dem Weg in die Kabine bedrängten und Securitas wegschubsten. Emotionen auf allen Seiten. Es bleibt wohl dabei: Spiele gegen Hansa Rostock an der Mottekstrehle schreiben immer ihre ganz eigene Geschichte.

So sahen es die Trainer:

 

 
ms4l

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Der Teamaccount von Münster 4 Life.

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