Drei Fragen über den Bundesfreiwilligendienst

17. Juli 20150 Kommentare

Johanniter_FSJ_BFD

Viele Kalinen und Seegers haben gerade einen ganz besonders jovelen Sommer vor sich. Die Schule ist abgeschlossen, der Urlaub wird genossen, bevor man dann in die Ausbildung oder ins Studium einsteigt.
Doch was tun, wenn man noch keinen Arbeits- beziehungsweise Studienplatz erhalten hat oder gerne nach der Schule nochmal was ganz anderes machen möchte? Praktikum, Auslandsjahr oder aber ein Freiwilliges Soziales Jahr, kurz FSJ. Mit Letzterem haben wir uns mal etwas intensiver auseinandergesetzt und ein paar FSJler bei den Johannitern in Münster besucht.

Einfach Bock was sinnvolles zu tun & helfen

Auf der Fahrt zu den Johannitern stellen wir uns zunächst selbst die Frage: Was spricht eigentlich dafür ein FSJ oder auch BFD (Bundesfreiwilligendienst) abzuleisten? Wenn wir so an den eigenen Zivildienst (den es seit 2011 nicht mehr gibt) zurückdenken, kommen einem nachträglich viele gute Gründe in den Sinn ein soziales Jahr einzuschieben. Neben den zahlreichen neuen Freundschaften sticht aus eigener Erfahrung besonders eins hervor: Man hat tatsächlich die Möglichkeit seine Persönlichkeit weiterzuentwickeln oder einfach durch Kontakt mit Menschen, die auf fremde Hilfe angewiesen sind, seine Perspektive aufs Leben ein wenig zu ändern.

Genau das berichten uns auch Lana Fitzgerald (20) und Alexander Fritzen (21), die beide bei der Johanniter-Unfall-Hilfe ihren Bundesfreiwilligendienst machen, während sie uns ihre Arbeitsstelle an der Geringhoffstraße zeigen. Alex erzählt uns, dass er durch die Arbeit eine ganz neue Seite an Münster entdeckt hat: Er ist auf Menschen getroffen, die auf seine Hilfe angewiesen sind. Die Dankbarkeit ist dabei für ihn die schönste Bestätigung. Doch bevor wir das alles niederschreiben, kneistert euch am besten das Video von unserem Besuch an.

Während man mit Alex und Lana durch die Dienststelle geht und beide über ihre Erfahrungen sprechen, wird ganz deutlich, wie wichtig das freiwillige soziale Engagement ist. Bei Krankenfahrten oder anderen sozialen Dienstleistungen, wie Alltagshilfen, Menüdienst, Sanitäts- oder Notdiensten, sind die Anbieter auf die Unterstützung durch Ehrenamtliche, Bufdis oder FSJler angewiesen.

Und wie Alex es im Video gesagt hat, ist es von Vorteil, dass man durch so ein Jahr nach der Schule Pluspunkte im eigenen Lebenslauf sammelt. Ein persönliches Engagement im Bundesfreiwilliendienst wird von vielen Arbeitgebern und Unis gerne gesehen und kann auch manche schulische Leistung etwas kaschieren. In der Geschäftsstelle sind uns aber auch viele Mitarbeiter begegnet, die aus ihrem FSJ heraus eine Karriere bei den Johanniter gestartet haben und das in ganz unterschiedlichen Einsatzgebieten. Zum Beispel der Leiter Marketing/Kommunikation Sebastian Thiemann, Markus Haubrich (Leiter der Service- und Abrechnungsstelle) oder Lisa Gravermann die als Kauffrau in der Pflegeabrechnung tätig ist. Sie und andere haben irgendwann als „Zivi“ oder „Bufdi“ begonnen und im Anschluss die zahlreichen Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten genutzt.

Interesse am Bundesfreiwilligendienst in Münster?

Wer sich jetzt genauer informieren möchte oder wer Interesse am Freiwilligen Sozialen Jahr hat, kann das unter anderem auf der Homepage der Johanniter tun, die ganz aktuell wieder Freiwillige für ein soziales Jahr suchen. Dazu einfach eine E-Mail direkt an Maik Lindner: maik.lindner@johanniter.de

Weitere Eindrücke erhaltet ihr im Film über den Bundesfreiwilligendienst vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen & Jugend:

 

 

ms4l

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