3 Fragen an… Deniz Ficicioglu über Fructoseintoleranz

5. Juni 20150 Kommentare

Fructopia_Fructoseintoleranz

Was für die gebürtige Münsteranerin Deniz Ficicioglu eher eine Erlösung war, würde für viele Menschen wahrscheinlich ein Horrorszenario darstellen: Die Unverträglichkeit von Fruchtzucker – Fructoseintoleranz! Und damit einhergehend der Verzicht von fast allen tagesüblichen Speisen auf der Welt.

Diagnose Fructoseintoleranz – Warum eine Erlösung?

„Bleibt eine Fructoseintoleranz unentdeckt, bestimmen die Symptome fast den gesamten Alltag. Es fängt an bei täglichen Magen- und Kopfschmerzen, geht über lähmende Müdigkeit bis hin zu schlechter Haut und Stimmungsschwankungen. Weitere Folgen sind ein unangenehmer Blähbauch und Verstopfungen, alles Dinge, über die man eher ungerne in der Öffentlichkeit redet. Ansonsten hätte ich wahrscheinlich schon viel eher herausgefunden, dass da etwas nicht stimmen kann“, sagt Deniz. Erst mit der konkreten Diagnose und einer grundlegenden Ernährungsumstellung, konnte sie die Symptome größtenteils in den Griff bekommen.

Zwei Jahre lang wurde Deniz von ihrer Ärztin immer wieder versichert, dass Bauchschmerzen und ein aufgeblähter Bauch normal seien. Erst als sie den Arzt wechselte, erhielt sie die erlösende Diagnose. Warum das so lange gedauert hat, kann Deniz sich nicht erklären. Zwar kann es für oben genannten Probleme viele Ursachen im Alltag geben, aber selten ist eine Fructoseintoleranz nicht! Schätzungen nach führt Fructose sogar bei bis zu 30 % der deutschen Bevölkerung zu Symptomen. Als besonders problematisch erweisen sich Süßigkeiten, Weizen, Zwiebeln, Knoblauch und natürlich fructosereiches Obst wie Äpfel und Birnen.

Deniz lebt im Moment in Istanbul…bei einem ihrer Heimatbesuche in Münster nutzen wir die Chance und trafen sie:

Fructopia – 3 Fragen an Deniz



Im Gegensatz zur Laktoseintoleranz helfen da auch keine Tabletten. Wenn Fruchtzucker nicht richtig im Körper abgebaut werden kann, gibt es nur eine Lösung: Schluss mit Zucker! Denn Fructose versteckt sich nicht nur in Früchten, sondern auch in gewöhnlichem Haushaltszucker, Rohrohrzucker und Puderzucker. Auch gerne und viel genutzte, natürliche Süßungsmittel wie Honig, Agavensirup und Trockenfrüchte sind tabu. Glücklicherweise ist Fructose als Nährstoff für den menschlichen Organismus nur von sekundärer Bedeutung. Unser Gehirn fährt nämlich mit Glucose. Essen wir dagegen zuviel Fructose, wird diese direkt „für schlechte Zeiten“ in Form von Fettdepots angelegt. Der Blick in die zuckerfreie Küche lohnt sich also nicht nur für Fructoseintoleranzler!

Aus der Not eine Tugend machen – eigene Rezepte

Da es in der Vergangenheit kaum Erfahrungsberichte, geschweige denn verträgliche Rezepte für Betroffene gab, nahm Deniz den „Tanz mit dem Monstrum“ selber in die Hand. Auf Fructopia.de bloggt sie seit 2 Jahren erfolgreich über die positiven Aspekten in ihrem Leben mit der Fructoseintoleranz, gibt leckere Rezept-Ideen und hilfreiche Tipps für den Alltag ohne Weizen und ohne Zucker.

Fructopia – Meine besten Rezepte ohne Zucker“ könnt ihr euch für 14,99 € bei Amazon bestellen.

 

 

ms4l

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